Nach dem Sport ist es wichtig etwas zu essen. Wir haben viel Energie verbraucht, unser Körper braucht Nährstoffe um sich zu regenerieren und eine gemütliche Mahlzeit kann dabei helfen uns zu entspannen. Im Herbst oder Winter habe ich kein Problem damit nach dem Training einen großen Teller Nudeln, eine ordentliche Portion Gulasch, Huhn mit Broccoli oder ein Gemüsecurry mit Tofu und Reis zu essen. Wenn es aber im Sommer richtig schön warm wird, schlägt das häufig auf den Appetit. Was hin und wieder kein Problem ist, kann durchaus hinderlich werden, wenn es eine ganze Woche lang nach jedem Training passiert.

Aber auch im Sommer kann man die PWO-Nutrition ernst nehmen ohne sich zum Essen zwingen zu müssen.

Das Ben&Jerry’s müsst ihr aber erstmal zurück in das Tiefkühlfach legen…

GENÜGEND TRINKEN

Im Sommer schwitzen wir wohl alle mehr, dementsprechend müssen wir auch mehr trinken. Trinken ist, wenn es warm ist, für gewöhnlich kein Problem. Es kann also durchaus eine Option sein, seine Kalorien nach dem Training zu trinken. Dabei sollte man aber darauf achten, dass man nicht nur Zucker zu sich nimmt. Ein paar Liter Cola oder Eistee sind schnell getrunken, ein Protein-Smoothie, Kefir, Ayran, Gemüsesaft oder ein großes Glas Milch ergeben aber mehr Sinn und decken einen nicht unerheblichen Teil eures Nährstoffbedarfs nach dem Training.

ENDLICH LUST AUF OBST UND GEMÜSE

Wer normalerweise Steaks und Eier lieber mag als Obst und Gemüse, der entwickelt bei den richtigen Temperaturen schnell ein Herz für Äpfel, Wassermelonen und Salat. Was man roh verzehren kann ist meistens angenehm kühl und nicht sehr füllend, strotzt aber trotzdem vor guten Inhaltsstoffen. Eine Wassermelone kann man sogar, wenn man sie direkt nach dem Training zersäbelt, mit dem ganzen Team teilen und so gemeinsam etwas für sich tun. Obst und Gemüse zusammen mit etwas Joghurt oder Quark ist gut als komplette Mahlzeit geeignet und auch bei wirklich fieser Hitze schnell gemacht und noch schneller gegessen.

KREATIV WERDEN

Häufig kann man klassische Mahlzeiten auch kalt zubereiten oder essen. Statt Porridge kann man Overnight Oats machen, aus den Nudeln wird ein Nudelsalat und Huhn mit Gemüse kann man auch kalt essen. Gekochte Eier, einige Möhren und Hummus sind sogar kalt besser als warm.

Wer wirklich kreativ werden will, weil der Sommer lang und warm ist zum Beispiel, kann auch aus seinem Proteinshake, etwas Joghurt und ein paar Handvoll Beeren ein leckeres Eis zaubern oder schnöden Magerquark in ein echtes Festmahl verwandeln.

Etwas Kreativität in der Küche ist auf jeden Fall besser, als die hart erkämpften Gains zu riskieren.

Martin Omnitz

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